Junioren Weltmeisterschaft in Ottensheim (Österreich)


Lukas Oberhausen und Frederik Prigge gewinnen die Silber Medaille bei der Junioren Weltmeisterschaft in Ottensheim (AUT) im Junioren Zweier ohne Steuermann und sind Junioren Vize-Weltmeister. Bereits nach dem Halbfinale war klar, dass das deutsche Boot mit den Treis-Kardener Ruderern um die Medaillen mit kämpfen kann. Hier siegte man klar vor Slowenien, Frankreich, Dänemark, Kroatien und der Türkei. Im zweiten Halbfinale siegte Griechenland vor Australien und den USA. Nach den Zwischen- und Endzeiten galt aber das startschnelle griechische Boot als klarer Favorit auf den WM-Titel. Deshalb wurde die Taktik für das Finalrennen vom Treis-Kardener Trainer Michael Hippert voll auf die Griechen abgestimmt. Im Finale sahen dann die Zuschauer auf der voll besetzten Tribüne nach dem Startspurt das griechische Boot an der Spitze, dicht gefolgt von Lukas Oberhausen und Frederik Prigge. Dahinter dann Australien, die USA und der Rest des Feldes. An der Streckenhälfte hatten die beiden Boote aus Übersee bereits zu den deutschen aufgeschlossen, die wiederum versuchten die Lücke zu den Griechen zu verringern. Dies gelang auch anfänglich, aber das starke griechische Duo ließ sich davon nicht beeindrucken und konterte den Angriff der Deutschen und blieb weiter an der Spitze des Feldes, und sicherte sich somit Gold. Dahinter wurde es dann aber auf dem letzten Streckenabschnitt eng. Immer wieder wurde die deutsche Crew von Australien und den USA bedrängt. Die beiden Schüler aus Münstermaifeld mussten hart kämpfen, verteidigten aber den Silber-Rang bis ins Ziel. Platz drei belegte Australien. Die USA mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Riesen Jubel nach dem Rennen bei den deutschen Fans auf der Tribüne. Nicht nur die aus Treis-Karden mit gereisten Schlachtenbummler, sondern auch die vielen Ruderfans von der Mosel die das Rennen live im Internet verfolgt haben feierten ausgelassen die Silbermedaille. "Wir wollten die Griechen nach dem Start nicht zu weit weg fahren lassen. Wir wollten unseren Bug immer in ihrem Heck halten, um dann auf der Strecke eine gute Position zum angreifen zu haben. Dies ist uns auch gelungen. Leider konnten die Griechen unseren Spurt bei Streckenhälfte kontern. Wir sind dennoch mit der Silber Medaille sehr zufrieden, da es am Ende zwischen uns, dem dritten und dem vierten Rang doch sehr knapp war. Ein großes Lob an die beiden Jungs, sie sind ein tolles Rennen gefahren", so Trainer Michael Hippert nach dem Rennen.









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